Archiv für die Kategorie ‘Kurz notiert’

Nachwuchsförderung

Montag, 26. Juli 2010

Nachwuchsförderung à la Caillas: In der Halbzeitpause beim Testspiel in Solingen verabschieden sich ein junger Mann und ein Schuljunge von Olivier. Der fragt verwundert, warum die beiden jetzt schon gehen müssen. Der Mann antwortet, der Kleine müsse jetzt nach Hause, das habe der Vater des Jungen vor dem Spiel gesagt. Caillas will das nicht akzeptieren, lässt sich ein Handy reichen und tritt persönlich in Verhandlungen mit dem Erziehungsberechtigten.

(aus: Der Schlossturm 11 – April 2010)

Aramark und das Alt

Montag, 26. Juli 2010

Dass Aramark gerne abgestandenes Bier und labberige Würstchen verkauft, ist bekannt. Ein neues Erlebnis an der Theke ist dann doch überraschend: Ein Fortune bestellt ein Alt. Die Reaktion des Verkäufers: „Das ist Bier mit Cola, oder?“

(aus: Der Schlossturm 11 – April 2010)

Busfahrer-Beschäftigung

Montag, 26. Juli 2010

Auf der Fahrt nach Regensburg fragte ein interessierter Fortunafan den Fahrer des Busses: „Was machen denn die Busfahrer, die sich das Fortunaspiel nicht angucken so währenddessen?“ Die ehrliche Antwort: „Also, entweder schlafen oder wild onanierend durch den Bus springen!“

(aus: Der Schlossturm 10 – August 2009)

Deeskalierender Polizist

Montag, 26. Juli 2010

Die Polizei schafft es ja hin und wieder doch, Menschen in ihre Reihen aufzunehmen, die die normalen Umgangsformen der Zivilisation zumindest in Grundzügen beherrschen und an so szeneuntypischen Aktivitäten wie Deeskalation interessiert sind. So geschehen am Paderborner Hauptbahnhof. Ein Düsseldorfer wollte aus Spaß ein Schild klauen, das die Polizei selbst gemalt und an die Wand gehangen hatten. Doch anstatt im üblichen Stil eines deutschen Polizisten (ohne Vorwarnung drauf los zu knüppeln), blieb der Staatsdiener ganz ruhig, nahm das Schild wieder an sich und sagte ganz lässig: „Ich weiß, du wolltest dir das nur ausleihen. Aber jetzt will ich das wieder haben.“ Geht doch.

(aus: Der Schlossturm 9 – Februar 2009)

Wuppertal – asozial

Montag, 26. Juli 2010

Beim gleichen Spiel erregte ein ungefähr zehnjähriger Junge die Aufmerksam seiner Sitznachbarn, als er unaufhörlich „Wuppertal – asozial“ schrie. Irgendwann erbarmte sich einer der Umsitzenden und fragte ihn ganz höflich, warum er das denn ständig rufe. Die Antwort war ebenso simpel wie einleuchtend: „Sind die doch, oder?“

(aus: Der Schlossturm 9 – Februar 2009)